Strafrecht/ Vorwurf der Vergewaltigung

Einstellung des Verfahrens vor Anklageerhebung

Der Mandant wurde beschuldigt eine Nachbarin mehrfach sexuell bedrängt zu haben. So soll er die Geschädigte im Fahrstuhl mehrfach unsittlich berührt haben. Sodann soll er sie in ihrer Wohnung vergewaltigt haben.

Nach erfolgter Akteneinsicht fertigte Rechtsanwältin Galina Rolnik eine sehr umfangreiche Schutzschrift an. Es wurde deutlich herausgearbeitet, dass ein enormes Belastungsinteresse seitens der angeblich Geschädigten gegeben war. Die Widersprüche in den Angaben der Zeugin wurde herausgearbeitet. Zudem wurde aufgezeigt, dass das dokumentierte Verletzungsbild nicht mit den Schilderungen im Hinblick auf den beschriebenen Tatablauf übereinstimmte. Auch wurden die Aussagen der neutralen Zeugen ausgewertet. Die Staatsanwaltschaft folgte der Ansicht der Verteidigung und stellte das Verfahren vor Anklageerhebung ein.

 

Strafrecht/ Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort

Sanktionslose Einstellung vor Anklageerhebung

 

Unserem Mandanten wurde vorgeworfen ein parkendes Fahrzeug beschädigt und sich sodann vom Unfallort entfernt zu haben. Nach erfolgter Akteneinsicht war es Ziel der Verteidigung eine Einstellung des Verfahrens möglichst sanktionslos zu erreichen.

Nach zahlreichen Gesprächen mit der Amtsanwaltschaft konnte eine Einstellung des Verfahrens erreicht werden. Der Mandant konnte die Fahrerlaubnis behalten. In dem sich anschliessenden zivilrechtlichen Verfahren wurde die Klage des Gegners abgewiesen, so dass unser Mandant auch nicht für etwaige Schäden am gegnerischen Fahrzeug aufkommen musste.

 

Strafrecht/ Vorwurf des bandenmässigen Diebstahls

Bewährung in der Bewährung

Der Mandant war bereits erheblich einschlägig vorbestraft. Bei einer Verurteilung im hiesigen ´Verfahren drohte eine mehrjährige Haftstrafe sowie der Widerruf der Bewährung in einem vorangegangenen Verfahren.

Der Mandant wurde zunächst festgenommen. Es konnte im Verkündungstermin die Außervollzugsetzung des Haftbefehls erreicht werden, so dass der Mandant sich bis zur Hauptverhandlung auf freiem Fuß befand. So konnten bereits vor der Hauptverhandlung notwendige Schritte besprochen und in die Wege geleitet werden.

Aufgrund der guten Vorbereitung konnte unser Mandant zum Zeitpunkt der Hauptverhandlung diverse Änderungen vorweisen. Das Gericht kam nicht umhin und setzte die Strafe zur Bewährung aus, so dass der Mandant auch nach der Hauptverhandlung nicht inhaftiert wurde. Zudem wurde die bereits laufende Bewährung auch nicht widerrufen!

 

Strafrecht/ Vorwurf des Raubes

Freispruch

Der Mandant suchte uns erst nach Erhebung der Anklage auf. Ihm wurde vorgeworfen in der UBahn einen anderen Menschen unnter Zuhilfenahme von gewalt ausgeraubt zu haben. So Soll der Mandant dem angeblich Geschädigten das Handy abgenommen haben.

Nach erfolgter Akteneinsicht wurden zunächst die zahlreichen Videoaufnahmen ausgewertet. Es stellte sich heraus, dass die angaben des Geschädigten nicht ganz der Wahrheit entsprachen. Die Polizei hat wohl bei der Vorbereitung der Akte das vorhandene Beweismaterial nicht gänzlich ausgewertet. In der Hauptverhandlung konnten die Angaben des Geschädigten gänzlich widerlegt werden. Der Mandant wurde auf Kosten der Landeskasse freigesprochen.

 

Strafrecht/ Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung

Freispruch

 

Unser Mandant beauftragte uns erst nach Anklageerhebung. Ihm wurde vorgeworfen aus Eifersucht gemeinsam mit einem Bekannten auf einer Party jemanden angegriffen und durch Schläge verletzt zu haben. Nach erfolgter Akteneinsicht wurde eine Einlassung vorbereitet welche in der Hauptverhandlung verlesen wurde. Die Zeugenaussagen konnten die Angaben des Mandanten nicht widerlegen. Der Tatnachweis war dem Gericht somit nicht zweifelsfrei möglich. Der Mandant wurde auf Kosten der Landeskasse freigesprochen!

 

Strafrecht/ Vorwurf des gewerbsmässigen Diebstahls

Freispruch

Unsere Mandantin war bereits erheblich einschlägig vorbestraft und stand zum Tatzeitpunkt unter laufender Bewährung. Im falle einer verurteilung drohte ihr die Verhängung einer mehrjährigen Haftstrafe sowie der Widerruf der laufenden Bewährung. Ihr wurde vorgeworfen über einen längeren Zeitraum diverse Diebstähle begangen zu haben.  Nach erfolgter Akteneinsicht wurde eine Einlassung vorbereitet. Diese zielte darauf ab, dem Gericht aufzuzeigen, dass unsere Mandantin die Taten im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen hat.

Das Gericht folgte der Argumentation der Verteidigung und sprach unsere Mandantin frei.

 

Vorwurf der Beleidigung

Freispruch

Unserem Mandanten wurde vorgeworfen, einen Polizisten beleidigt zu  haben. Durch eine gut vorbereitete und gezielte Befragung des polizeilichen Zeugen  konnte Rechtsanwältin Galina Rolnik aufzeigen, dass der Zeuge in der Hauptverhandlung gelogen hat.Der Mandant wurde auf  Kosten der Staatskasse freigesprochen wurde.