Dem juristischen Laien sind seine Rechte gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft und die vielfältigen Möglichkeiten der Verteidigung regelmäßig nicht bekannt. Dies führt zu erheblichen Nachteilen für den Betroffenen, vor allem wenn ohne vorherige anwaltliche Beratung Angaben zur Sache gemacht werden. Bei einer frühzeitigen Einschaltung eines Strafverteidigers ist eine optimale Verteidigung möglich, die darauf abzielt, eine Hauptverhandlung zu vermeiden. Dabei werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um auf eine Einstellung des Verfahrens hinzuwirken oder dieses durch Strafbefehl abzuschließen. Soweit die Beweislage es zulässt, wird durch alle Instanzen gegen eine Verurteilung gekämpft.
Eine kompetente Strafverteidigungmuss auch stets die weitreichenden außerstarfrechtlichen Folgen im Blick behalten. So kann sich eine strafrechtliche Verurteilung auf das Beschäftigungsverhältnis, die berufliche Karrier oder das Aufenthaltsrecht  auswirken.

Wenn gegen Sie ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, sollten Sie Ihre wichtigsten Rechte als Beschuldigter wahrnehmen:

  • das Recht zu Schweigen (schon bei der ersten polizeilichen Vernehmung) und

das Recht, sich von einem Strafverteidiger Ihrer Wahl helfen zu lassen.

Der von Ihnen gewählte Verteidiger kann die Akte einsehen und durch gezieltes Vorgehen die Weichen für den Fortgang des weiteren Verfahrens stellen.